Desinfektion Trinkwasserleitungen Anlagen

Desinfektion Trinkwasserleitungen

diese Möglichkeiten bieten wir. Im Grunde gibt es zwei Verfahren der Desinfektion von Trinkwasseranlagen, die wir hier Beschreiben:

  1. Heißes Wasser killt die Erreger die Thermische Desinfektion Trinkwasserleitungen.
  2. Legionellenbekämpfung mit Chemischen Desinfektion Trinkwasseranlagen zum Beispiel mit Chlordioxid

Jedes dieser Verfahren der Desinfektion Trinkwasserleitungen hat seine Vor- und Nachteile.

Das Thermische Verfahren:

Bei einem Legionellen-Befall gilt die thermische Desinfektion heute vielerorts auch von den Gesundheitsämtern noch als die beste Desinfektionsmethode. Sie ist im Prinzip einfach durchführbar und kommt ganz ohne Chemie aus. Das zumindest ist die Grundidee dahinter also das Aufheizen des Warmwassernetzes über eine bestimme Temperatur. Diese kann bis zu einem gewissen Grad der mikrobiellen Gefahr dagegen auch Herr werden. Jedoch reicht die Methode häufig nicht aus, Legionellen komplett und effektiv aus der Anlage zu beseitigen. Den auch Legionellen sind schlau!

Das Prinzip der thermischen Desinfektion ist in der Theorie sehr einfach: Ab einer Temperatur von 55 °C können sich Legionellen nicht mehr vermehren. Um das zu erreichen wird also das System – Warmwasser aufgeheizt, in einem Bereich wo die Keime absterben. Danach wird jede Zapfstelle mit über 70 °C heißem Wasser durchspült. Bei dieser Temperatur sterben die Keime ab. Das Problem: Um ein Abtöten der Legionellen zu gewährleisten, müssen die Zapfstellen über einen Zeitraum von mindestens drei Minuten mit dem heißen Wasser gespült werden.Thermische Desinfektion Trinkwasserleitung

Die Nachteile der Thermischen Desinfektion:

  • Bei großen Objekten und Anlagen kann dies nur etappenweise (Strangweise) erfolgen.
  • Die meisten Trinkwasser-Erwärmer sind für diesen Dauerbetrieb nicht ausgelegt und können die geforderten Temperaturen nicht erreichen.
  • Es werden nur die Warmwasserleitungen und die Zirkulationsleitungen gespült, das gesamte Kaltwasserleitungssystem bleibt ohne Behandlung das bedeutet dieses System wird nicht desinfiziert.
  • Da die Thermische Desinfektion das Material der Trinkwasserinstallation stark beansprucht, bei Installationen aus verzinkten Stahlrohr ist dieses erst garnicht möglich.
  • Durch die hohen Temperaturen fällt vermehrt Kalk aus, wie in einem Wasserkocher
  • Dadurch entstehen Anlagerungen von Kalk an den Rohrleitungen und im Warmwasserbereiter, was zur Vergrößerung der Oberfläche führt. Dieses begünstigt die Wiederansiedelung des Biofilms.

Thermische Desinfektion der Trinkwasserleitungen hat durchaus ihre Schwächen und Nachteile im weiteren Betrieb der Trinkwasseranlage. Wir drehen uns buchstäblich weiter im Kreis und können die zum Beispiel Legionellen nicht erfolgreich loswerden. Auch unseren Trinkwasserleitungen hat die Thermische Desinfektion zugesetzt denn es geht dem Material an die Substanz. Weiteres Minus ist der Hohe Verbrauch von Energie in Anbetracht des Misserfolges.

Chemische Desinfektion von Trinkwasseranlagen

Desinfektion Trinkwasserleitungen, AnlagenFür die sichere Desinfektion Trinkwasserleitungen Anlagen mit Chemischen Mitteln gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit denen das Leitungssystem sowie Anlagen sehr einfach ausführen lässt. Die Zulässigen Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren werden gemäß § 11 TrinkwV  aufgeführt. Wir nutzen nur zugelassen Aufbereitungsstoffe. Wie auf dem Bild zu sehen ist, ist dass System in einer Box installiert. Der Aufbau dieser Desinfektion ist sehr einfach und schnell umzusetzen. Die Dosierung des Aufbereitungsstoffes wird über ein Ventil dem Trinkwassersystem beigemischt, die  Steuerung der Menge erfolgt Durchfluss abhängig.

Das Bild links zeigt eine Dosieranlage die direkt an einen Wasserzähler gebunden ist welcher einen sogenannten Kontaktgeber als Impulsgeber elektronisch mitteilt wieviel Volumenstrom gerade im Haus oder Gebäude abgenommen wird. Dieser melden dann an die Dosierpumpe die Information weiter. Somit wird immer gewährleistet die für den Verbrauch angepasst Menge des Aufbereitungsstoffes zu fördern.

Chemische Desinfektion Trinkwasserleitungen eignet sich besonders für Objekte wie:

  • Kindergärten
  • Schulen
  • Krankenhäuser
  • Seniorenwohnheime
  • Hotels
  • Mehrfamilienhäuser

Die Vorteile der Desinfektion mit Chlordioxid  DILIXIN® XPRESS welches wir Verwenden sind:Chlordioxid dilixin

  • Desinfektion mit flüssigem Chlordioxid als 2 Komponenten-System
  • Extra lange Haltbarkeit (Aktivierung erst vor Gebrauch)
  • Nachhaltige Bekämpfung von Bakterien, Pilzen, Viren, Algen, Legionellen, Biofilmen usw.
  • Wirksamkeitstest nach DIN EN 13623 und DIN EN 1276
  • Zulässiges Desinfektionsverfahren gemäß aktueller TrinkwV; DVGW-Arbeitsblatt W291
  • 25x stärker als Wasserstoffperoxid
  • 10x höhere Desinfektionswirkung als Chlor
  • Biologisch abbaubar
  • pH-neutrale Anwendung
  • Einsatz in fast allen Bereichen der Wasseraufbereitung möglich
  • Gute Materialverträglichkeit (z.B. bei Dichtungen, Rohrleitungen etc.)

Das genutzte Verfahren mit flüssigem Chlordioxid zur Desinfektion Trinkwasserleitungen ist gemäß TrinkwV (§11, Teil 1c) und DIN EN12671 „Produkte zur Aufbereitung von Wasser für den menschlichen Gebrauch – Chlordioxid“ zulässig. Es wird u.a. im DVGW-Arbeitsblatt W291 „Trinkwasserrohr- und Behälterdesinfektion“ als bewährtes Desinfektionsmittel genannt. Erfüllt die Anforderungen der TRSK 501.

Mit Legionellen kontaminierte Trinkwasser Anlagen

müssen schnell und zuverlässig Desinfiziert werden. Es könnten gar gesundheitliche Schäden hervorgerufen werden wenn diese nicht schnellstens entfernt werden. Um dieses zu erzielen könnten Sie sich mit uns in Verbindung setzen damit wir einen bestmöglichen Plan zur Desinfektion von Trinkwasseranlagen in Ihren Objekt ausarbeiten können. Um besonders effizient vorgehen zu können benötigen wir die Angaben zu Ihren Trinkwasserleitungen, Armaturen, Ventilen, Warmwasserspeicher sowie jegliche Endverbraucher Anlagen. Diese können Sie ganz einfach aus Ihren Anlagenbuch und Wartungsbuch herauslesen und uns dann zur Verfügung stellen.